Hanna Jaskolski   

 

Musikerin 

und Friedensaktivistin

 

Ich stelle vor: Hanna, meine Frau.

 

 

 

 

Musikerin

Sie ist Instrumentalpädagogin für Klavier und Blockflöte.

Ihre Hobby-Instrumente sind Trompete (für Demobegleitung und Clownerien) und Querflöte.

Aus der Arbeit mit Kindern gingen vier Editionen hervor:

Blockflöte für die Kleinsten. Sopranblockflötenschule. 

           Bosworth Edition BoE 4033

Blockflöte für die Kleinsten. Begleitstimmen zur Sopranblockflötenschule.

           Bosworth Edition BoE 4177

Ihr Kinderlein kommet. Die schönsten Weihnachtlieder, sehr leicht gesetzt für Klavier.  

           Schott ED 8789

Trarira, der Sommer der ist da. Die schönsten Volks- und Kinderlieder, sehr leicht

           gesetzt für Klavier. Schott ED 20073 

 

Friedensaktivistin

Erich Kästners Gedicht "Fantasie von übermorgen" spricht ihr ganz aus der Seele. Sie rezitiert und singt den Text sehr gern, lässt es aber damit nicht  bewenden. Denn die kleine und große Politik kann nur dann im Sinne von Frieden und Gerechtigkeit verändert werden, wenn auch die Frauen ihre Stimme erheben und sich aktiv einmischen. Das hat sie seit den achtziger Jahren unermüdlich getan - durch Teilnahme an Demonstrationen und Aktionen der Friedensbewegung in Deutschland und im ehemaligen Jugoslawien. Im April 1999 ist sie während des Kosovokrieges nach Belgrad gefahren, um ihre Solidarität mit den durch die Natobomben terrorisierten Menschen zu bekunden und Geldspenden an eine Oppositionsgruppe zu überbringen. Ihr besonderes Engagement richtet sich gegen die Gefährdung der Menschheit und der "Mutter Erde" durch Massenvernichtungswaffen und durch die Atomindustrie. Durch Teilnahme an Aktionen des zivilen Ungehorsams hat sie sich empfindliche Strafen eingehandelt. Im Februar 2003 verbüßte sie eine einmonatige Gefängnisstrafe in der Justizvollzugsanstalt Willich II bei Krefeld. Die beiden dokumentierten Gerichtsreden geben beispielhaft über ihre Motive Auskunft. 

Am 19. April 2003 wurde Hanna anlässlich des Ostermarsches Rhein-Ruhr mit dem Düsseldorfer Friedenspreis ausgezeichnet.

Am 23. November 2004 stand sie erneut vor Gericht, und zwar zusammen mit drei anderen Mitgliedern der Gewaltfreien Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA) wegen Aufrufs zur Befehlsverweigerung an die Soldaten  des Atomwaffenstützpunktes Büchel/Eifel. Die Urteile lauteten auf Geldstrafen und Gefängnis. Hanna wurde zu einem Monat Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Im Berufungsprozess vor dem Landgericht Koblenz wurde sie am Dienstag, dem  29. März 2005, freigesprochen. Gegen das Urteil legte die Staatsanwaltschaft Koblenz Revision ein. Diese wurde am 28. September vom 1. Strafsenats des Oberlandesgerichts Koblenz abgewiesen und damit der Freispruch bestätigt. 

Am 9. August 2005, dem Nagasaki-Gedenktag, besuchte sie während einer Aktion des Zivilen Ungehorsams mit zwei anderen Aktivisten die US-Kommandozentrale EUCOM in Stuttgart - mit einem Presse-Nachspiel wegen der schlechten Sicherheitslage der Kommandozentrale. Die Gerichtsverhandlung fand am 9. Januar 2007 im Amtsgericht Stuttgart statt. Urteil: eine Geldstrafe in 20 Tagessätzen.

Am 4. Februar 2006 kommentierte sie die Nato-Sicherheitskonferenz in München zusammen mit Freundinnen und Freunden musikalisch und szenisch auf eindrucksvolle Weise (Foto). Die Süddeutsche Zeitung titelte ein Bild von der Performance, das einem Bericht über die Konferenz beigegeben war, mit den Worten "Protest kann auch phantasievoll sein".

Am 28. März 2007 nahm sie an der Dauerblockade der britischen Atom-U-Boot-Basis in Faslane/Schottland (faslane365) durch eine deutsche Gruppe teil.

In der Zeit vom 5. bis 10. September 2007 verbrachte Hanna eine Ersatzfreiheitsstrafe in der  Justizvollzugsanstalt Köln als "Mahnwache hinter Gittern für eine atomwaffenfreie Welt". 

Am 26. Oktober 2013 fand in Düsseldorf eine Aktion mit Kundgebung und Blockade vor der Rüstungsfirma Rheinmetall statt. Unter anderen Rednern hielt Hanna eine Rede im Kostüm der Bertha von Suttner.

 

 

 

 

 

 

Hanna nach ihrer Rede zur Verleihung des Düsseldorfer Friedenspreises beim Ostermarsch Rhein-Ruhr am 19. April 2003 

 

Ihre Rede im Wortlaut (Netzwerk Friedenskooperative)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dokumentation:

Verteidigungsrede vor dem Amtsgericht Günzburg (6.12.1996)

Verteidigungsrede vor dem Amtsgericht Cochem (5.November 2002)

Peter Bürger: Laudatio zur Verleihung des Friedenspreises 

Porträt: http://internetta.de/?p=65

Podiumsbeitrag zum Thema „Gewaltfreie Aktionen/Widerstand“ beim Kirchentag in Berlin (2003)

Rede am Hiroshima- und Nagasakigedenktag 2003 in Köln und Düsseldorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rede in Iserlohn am 2. Juli 2005

 

 

Erlebnisbericht über den 9. August 2005

 

 

Erlebnisbericht über den Protest gegen den Castortransport im November 2005

 

 

 

 

 

  Erlebnisbericht zu Faslane365

 

Bericht der Neuen Rheinischen Zeitung

 

E-MAIL: 

HJaskolski (at) t-online (Punkt) de     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rede bei der Kundgebung vor der Rüstungsfirma Rheinmetall

 

 

Zur Erinnerung an meine Freundin

Erika Drees: http://de.wikipedia.org/wiki/Erika_Drees

 

Wormser Taube: Drahtteile aus der "Entzäunungsaktion" gegen Abschiebehaft in Worms am Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 1994, gestaltet von Hanna, fotografiert von Helmut Jaskolski

 
 
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