Menschen brauchen Wasser ... nicht Waffen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In seinem Jahresbericht 2004

schätzt das „Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen“ (UNDP), dass eine jährliche Aufwendung von 80 Milliarden Dollar während einer Spanne von zehn Jahren genügen würde, um jedem Menschen den Zugang zu einer elementaren Schulbildung, medizinischer Versorgung, ausreichender Nahrung, Trinkwasser und sanitären Infrastrukturen sowie für die Frauen Zugang zu gynäkologischer Betreuung und Geburtshilfe zu gewährleisten.

Eine Kürzung der jährlichen Rüstungsausgaben aller Staaten der Welt um höchstens 7 % würde diesen Betrag erbringen.

 

Einige Kerndaten des Reports 2006:

1,1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem und bezahlbarem Trinkwasser; 

2,6 Milliarden leben ohne einfachste Sanitäreinrichtungen. Jedes Jahr sterben deshalb 1,8 Millionen Kinder; 440 Millionen Schultage gehen verloren, weil Kinder wegen Durchfalls nicht am Unterricht teilnehmen können.

Ursache dafür ist nicht etwa physische Knappheit an Wasser oder sanitären Einrichtungen, sondern Ungleichheit und Armut: Viele Menschen können sich mangels Kaufkraft sauberes Wasser  und Sanitäreinrichtungen nicht leisten. Auf diese Weise wird das Menschenrecht auf Wasser durch die Marktbedingungen ausgehebelt.

 

Was tun?

pax christi - Gruppe Erftstadt

Helmut Jaskolski

Kurt-Schumacher-Str. 30

50374 Erftstadt  

 

Ein Portrait der Gruppe: http://www.jaskolski.de/pax_christi_erftstadt.htm

 

Grafik: Mit freundlicher Genehmigung der Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker), London